Rückblick der bisherigen Präsidentinnen

 

2013-15 Präsidentin Ruth Heinemann
Ruth Heinemann

Meine Vision: 
Ich war angetreten, den Zusammenhalt im Club zu stärken und gemeinsam im Sinne der guten Tat aktiv sein. Mein Vorstand und ich wollten einen SI-Veranstaltungstournus schaffen, auf den wir jährlich wieder aufbauen können, denn beim zweiten/dritten/vierten Mal geht alles schon viel leichter von der Hand und in der Orga. – Außerdem sollten jede Lippstädterin und jeder Lippstädter am Ende meiner Amtszeit den Namen SOROPTIMIST ohne Probleme aussprechen können …

Mein Leitsatz: Mit Kontinuität ohne Druck das Ziel im Auge behalten – und beharrlich auf dem Kurs darauf zusteuern!

Mein bewegendster Moment: Der Anblick des ersten Soroptimist-Diner en Blanc in Lippstadt im Grünen Winkel im Juni `14. Da waren rund 700 Menschen in Weiß, Stimmung, wie sie schöner an einem Sommerabend nicht sein konnte, das passende Wetter dazu – und (m)ein gelungener Traum von einer beeindruckenden Veranstaltung für SI.

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2011-13 Präsidentin Anne Richard-Kopa

Meine Vision: Zwei Schwerpunktthemen hatte ich mir ausgesucht: Wohnen im Alter und Erhaltung der Umwelt – Zu beiden hatten wir einen Vortrag im Rathaus (Dr. Henning Scherf/Wohnen im Alter und Dr. Reinhard Loske/Grünes Wachstum) sowie Beiträge aus den eigenen Reihen (Annette Passgang/Wohnen im Alter). Der Erlös unseres Flohmarkts ging für die Opfer des Elbehochwassers an unsere Partnerclubs in Pirna und Passau

Mein Leitsatz: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Mein bewegendster Moment: Eigentlich sind es zwei: Zum einen die Begegnung mit Henning Scherf, der einen engagierten Vortrag zum Wohnen im Alter im Rathaussaal hielt. Ich durfte/musste ihn vom Bahnhof abholen und ein westfälisches (!) Abendessen im Rathaus mit ihm einnehmen…(ich bin Vegetarierin!). Wir müssen ein interessantes Bild abgegeben haben: er 2 Meter groß, und ich unter 1,60 m! Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und Henning Scherf stellte sich als äußerst sympathisch und unkompliziert heraus. Und 2. natürlich: Unsere 4-tägige Reise nach Istanbul unter kundiger und fürsorglicher Begleitung von Nese und Halil Bilgic und der Führung unseres unvergesslichen Reiseführers mit dem unerschöpflichen Wissen und dem stets fröhlichen Ruf: „Liebe Gäste!“ Ist zu einem Bonmot in unserem clubinternen SI-Wortschatz geworden!

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2009-11 Präsidentin Ulrike Tourneur

Ulrike (2. von rechts) und Vorstand

Ulrike (2. von rechts) und Vorstand

 

Meine Vision: Ein gutes und wertschätzendes Miteinander im Club ist für mich die Ausgangsbasis für unsere gemeinsamen Aktionen. Es war mir ein Anliegen, dafür die Atmosphäre zu schaffen. Wir besuchten Leiden und hatten unseren Club aus Alytus für eine Woche zu Gast. Ebenso trugen viele Eigenvorträge aus unserem Club und unsere schöne Geburtstagsfeier gemeinsam mit unseren Männern im Schloss Hovestadt zur Verbundenheit untereinander bei. Unsere Aktionen (Frühlingsbrunch, Kulturhäppchen, Bücherstand) brachten stattliche Summen, mit denen wir einen Brunnenbau in Kpote in Togo im Rahmen von „Wasser für Afrika – Soroptimist go for water“ finanziert haben.  

Mein Leitsatz: Es ist wichtig, unsere Kräfte im Auge zu behalten. Das Clubleben darf nicht zu einer neuen Falle weiblicher Aufopferung werden.

Mein bewegendster Moment: Es gab zwei. Die Begegnung mit Karla Schefter bei ihrem Vortrag im Rathaussaal und die reibungslose Organisation des Besuches unserer Clubschwestern aus Alytus, bei der wir alle toll zusammengearbeitet haben.

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2007-09 Präsidentin Martina Dirksmeier

Martina DirksmeierMeine Vision: Mein Wunsch war es, den Fokus der Clubarbeit auf das Thema Bildung zu lenken. Die Tatsache, dass in Deutschland die Schullaufbahn oftmals von der sozialen Herkunft eines Kindes bestimmt wird war für mich Anlass, Diskussionen anzuregen und konkrete Projekte auf Clubebene, wie zum Beispiel die Übernahme von Bildungspatenschaften zu erörtern. Bei den unterschiedlichen  Unterstützungsanfragen wurde dem Gesichtspunkt der Teilhabe an Bildung besonders Rechnung getragen, die Finanzierung eines Gewaltpräventionsprojekts an einer Hauptschule hat mich besonders gefreut. Entsprechend dem soroptimistischen Motto ist mein Hauptanliegen “bewusstgemacht” worden, ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass der SI-Club im Bereich der Bildungsteilhabe auch in Zukunft etwas “bewegt“.

Mein Leitsatz: Wir können nur dann  Gutes tun, wenn wir zu uns gut sind, d.h., der Netzwerkgedanke darf im Clubleben nicht zu kurz kommen.

Mein bewegendster Moment: Meine Teilnahme an der  Konferenz SI International of Europe 2009 in Amsterdam. Eine solche Ansammlung interessanter, bewegter und engagierter Frauen aus aller Welt, teilweise in traditionellen Gewändern, stärkt die Verbundenheit zu SI.

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2005-07 Präsidentin Dr. med. vet. Silke Andrae

Silke Andrae_kleinMeine Vision: Ich wollte mit anderen berufstätigen Frauen in Führungspositionen zusammenzkommen, um in einer Gemeinschaft mit ihnen und von ihnen zu lernen, mich durch die große Gemeinschaft der Soroptimistinnen inspirieren zu lassen und die Ziele „Bekennen, Bewegen, Bewusstmachen“ dieses weltweiten Serviceclubs zu verfolgen, ganz nach dem Motto :“Über den Tellerrand schauen!“

Mein bewegendster Moment: Meine beiden Reisen in die Mongolei unter anderem auch in die Wüste Gobi mit Soroptimistinnen aus ganz Europa, zum Großteil auf dem Rücken der mongolischen Pferde, verbunden mit dem Besuch und der Besichtigung des Krankenhaus in Ulan-Bator. Dort haben wir eine Einrichtung aufgebaut, um leukämieerkrankten Kindern Therapien mit ihren Eltern zu ermöglichen. Dadurch werden sehr viele Kinder vor dem Tod gerettet. Weiterhin haben wir einen mongolischen Arzt unterstützt, medizinische Fertigkeiten in der Uniklinik Lübeck zu erlernen und ihm u.a. eine Videokamera gekauft. Dann hat er in der Mongolei mit diesem medizinischen Material aus Lübeck mongolische Ärzte ausgebildet – eine tolle Arbeit mit wahnsinnigem Potential für die erkrankten Kinder. Ohne Soroptimist International wäre dies so nicht möglich gewesen. Dadurch sind meine Vision und mein Leitsatz zu 100% erfüllt worden!

Mein Leitsatz: Sich immer wieder gerne überraschen lassen!!

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2003-05 Präsidentin Veronika Scheer-Gerken

Veronika Scheer-GerkenMeine Vision: Den gerade gegründeten SI Club Lippstadt vor Ort und über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt werden zu lassen. Erreicht wurde es u. a. durch: Bücherstände am Rathaus, öffentliche Vortragsveranstaltungen im Rathaussaal, sowie die Beteiligung mit eigenem Stand auf dem Lippstädter Weihnachtsmarkt, gemeinsam mit den anderen Lippstädter Serviceclubs. Dabei konnten gleichzeitig Spenden für soziale Projekte gesammelt z. B. das Frauenhaus in Lippstadt und eine Frauen- und Kinderklinik in Eritrea, die vom Hammer Forum e. V. betreut wurde.

Mein Leitsatz: „Bewusstmachen, Bekennen und Bewegen“ – sich immer wieder die Grundideen, Werte und Motive von Soroptimist International vergegenwärtigen, um Ungerechtigkeiten und Missstände unserer einen Welt zu erkennen und Weiterentwicklung in positivem Sinne in Gang zu bringen.

Mein bewegendster Moment: Seit 2002 pflegen wir eine intensive SI-Friendship mit unseren Clubschwestern in Alytus, Litauen. 2004 wurden wir dorthin eingeladen und mit außerordentlich liebevoller Gastfreundlichkeit aufgenommen. Vorbehaltloser Offenheit und Herzlichkeit brachten uns und unsere Clubschwestern einander näher und machten die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Besonders tief hat mich berührt, unter welch schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen sich die Clubschwestern in Litauen für ihre Mitmenschen und unsere gemeinsamen Ziele engagieren. Dabei haben Sie eine Stärke und Unabhängigkeit entwickelt, die für alle Clubschwestern vorbildlich sein kann.

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2002-03 Präsidentin: Elisabeth Nuphaus
2000-03 Gründungspräsidentin: Elisabeth Nuphaus


Elisabeth NuphausMeine Vision:
 Frauen in Lippstadt für Soroptimist International begeistern und dann gemeinsam einen Club gründen, in dem sie sich als Sorores optimae nicht nur als „Beste Schwestern“, sondern auch als Freundin, Mitsklavin, Furie, Parze, oder Muse (vgl.Ovids Metamophosen) entfalten können. Das Clubleben musste ein organisatorisches Fundament im Hinblick auf Inhalte, Kommunikationsform, zeitliche und räumliche Bedingungen bekommen, also letztlich eine Satzung, die sachliche Auseinandersetzung, gemeinsames Engagement und gelebte Freundschaft ermöglichen würde. Naheliegendes gemeinsames Ziel war zunächst einmal die Charterfeier. Es galt, Vorurteilen gegenüber Soroptimist International zu begegnen – selbst bei unseren Partnern –  und den Club als offenes, auf lokaler und internationaler Ebene agierendes Frauen-Netzwerk zu präsentieren, das sich für die Verwirklichung der Menschenrechte und die Verbesserung von Lebensbedingungen im Sinne von Gleichheit, Entwicklung und Frieden für alle Menschen einsetzt.

Mein Leitsatz: Barfuß oder Lackschuh, egal, Hauptsache interessiert, reflektiert und engagiert.

Mein bewegendster Moment:  Als meine Frauenärztin und spätere SI-Patin Nese Bilgic mich gefragt hat, ob ich nicht in Lippstadt einen Soroptimist Club gründen wolle, von dem ich zuvor noch nie gehört hatte. Die Charterfeier als gemeinsames Produkt all der Diskussionen und des Engagements von 21 Frauen aus unterschiedlichsten Berufen und Altersgruppen. Außerdem ganz viele Begegnungen im Club Lippstadt und auf größeren SI-Veranstaltungen.

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